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Lichtjahre Blog von Christian Klepp





News Blog von Christian Klepp



Letztes Update 09. Mai 2020
Online seit 11. April 2006

Mai 2020: Der Grand Canyon im Monsungewitter

Im August 2018 fotografierte ich die beeindruckenden Landschaften des Colorado-Plateaus mit den Zielen die Milchstraße über diesen majestätischen Landschaften einzufangen und die atemberaubenden Monsungewitter zu erleben.

Ich postete das erste dieser Milchstraßen-Panoramabilder von Emerald Lake in den Rocky Mountains im Dezember 2019. Nun ist es an der Zeit für die erste Gewitterfotografie einer Monsunwelle über dem Grand Canyon. Drei Wochen habe ich unter blauem Himmel darauf gewartet, und es hat sich mehr als gelohnt!

Ich habe dieses Bild "Begegnung mit der irdischen Seele" genannt, weil das Abenteuer in dieser Landschaft so überwältigend und ehrfurchtgebietend war, dass es sogar beim Betrachter sofort die tief verwurzelte Verbindung zu unserem Heimatplaneten wiederbelebt. Solche Eindrücke wecken unsere Instinkte und mit ihnen die unumkehrbare Erkenntnis, wie einzigartig unser Planet ist und wie eng wir mit ihm verbunden sind.

Ich war buchstäblich von aktiven Gewitterzellen umzingelt, und insbesondere das Gewitter hinter mir war so nah, dass die Blitze in unmittelbarer Nähe einschlugen. Aber ich konnte einfach nicht aufhören zu fotografieren, die Szenerie war einfach zu fantastisch, um sich dies entgehen zu lassen.


 Arizonas Grand Canyon des Colorado River am North Rim bei Cape Royal während eines Gewitters.


April 2020: Neue Fotografien aus den Karijini-Schluchten der Hamersley Range im Nordwesten Australiens

Bei dem Versuch, die Zeiten, in denen wir alle zu Hause bleiben müssen, bestmöglich zu nutzen, beschloss ich, diese große Herausforderung anzunehmen und sie in eine Quelle der Inspiration zu verwandeln. Ich habe für mich einen Weg gefunden, die Perspektive, aus der ich diese globale Krise sehe, vollständig zu verändern. Die Stille der Welt um mich herum hat meinen Alltag so weit entschläunigt, dass meine Kreativität explodieren konnte. Seit diesem Moment fließe ich über vor Energie und Motivation, an meinem Fotoarchiv und den geologischen Texten, die die Bilder begleiten, zu arbeiten. Es ist, als ob ein tiefer innerer Frieden über mich gekommen wäre.

Beim Durchstöbern meines Bildarchivs entschied ich mich dafür, an den faszinierenden Landschaften der Hamersley-Schlucht und der von Marra Mamba Eisenerzformation des Karijini-Nationalparks im Nordwesten Australiens zu arbeiten. Es war ein lang gehegter Traum, der im Januar 2017 in Erfüllung ging, als ich diese beeindruckenden Landschaften besuchen durfte.

Die Hamersley-Schlucht mit dem wunderschönen Spa Pool ermöglicht eine Zeitreise zu den Anfängen unseres Planeten, zurück in eine Zeit, in der Bakterien die einzigen Bewohner der jungen Erde waren. Diese farbenprächtigen Schichten sind gebänderte Eisenerze, die sich mit Hilfe dieser Bakterien vor mehr als 2500 Millionen Jahren auf dem Grund eines längst verschwundenen Ozeans gebildet haben.

Die Tour erwies sich als alles andere als einfach, aber es hat sich dennoch gelohnt. Die enorme Hitze des australischen Sommers ist schwer zu ertragen mit täglichen Temperaturen über 40°C ohne jeglichen Schatten. Die Kombination von intensiven Gewittern mit sintflutartigen Regenfällen führte zu häufigen Überschwemmungen. Dies machte den Zugang zu Schluchten immer wieder unmöglich. Mein Nissan Xtrail war diesen überfluteten und schlammigen Pisten nicht gewachsen, so dass ich mich von den Schluchten fernhalten musste ...Xtrail...Gelächter ) Außerdem fiel die Stromversorgung des Autos aus, weil irgendetwas die Batterie entleerte, so dass ich bei der Hamersley-Schlucht stecken blieb.

Ein grosser Dank geht an Sophia und Sophia, die mir mit ihrem Jeep aus dieser armseligen Situation heraushalfen! Es war eine tolle Zeit mit euch, und diese Bilder wären ohne eure Unterstützung nicht möglich geworden!

Ich lade Sie herzlich ein, mich auf eine Zeitreise zu diesen außergewöhnlichen Orten zu begleiten und über die geologischen und biologischen Prozesse zu lesen, die diese faszinierenden Landschaften schufen.

Mit besten Grüßen
Christian Klepp

Hamersley Gorge und Marra Mamba Bändereisenerz aus Karijini im Nordwesten Australiens.


Dezember 2019: Frohe Weihnachten!

...für jeden auf unserem wundervollen Planeten!

Lassen Sie sich von Liebe, Frieden und dem Wohlergehen für unseren Planeten leiten!

Die Milchstraße über dem Emerald Lake im Bear Lake-Basin des Rocky Mountain Nationalparks.

Ich möchte diese Stille Nacht mit Ihnen teilen - draußen unter den Sternen der Milchstraße am Emerald Lake in den Colorado Rocky Mountains. Dieses emotionale Erlebnis ist so weitab von unserer Alltagswelt, dass der Blick für das Wesentliche wieder klar und deutlich wird. Unser Planet ist ein so einzigartiger und zauberhafter Ort in den Tiefen des Universums - und er ist unser aller Zuhause!

Unser wunderschöner Planet ist es wert geliebt zu werden!

Herzlich,

Christian Klepp




August 2019: Herzlich willkommen auf meiner neuen Webseite!

2019 ist ein ereignisreiches Jahr für mich. Anfang des Jahres habe ich mich entschieden, meine 20-jährige Berufserfahrung in der Erdsystem- und Klimaforschung mit meiner 26-jährigen Erfahrung in der passionierten Landschaftsfotografie zu vereinen. In Vorbereitung auf meine hauptberufliche Tätigkeit als professioneller Landschaftsfotograf mit dem Ziel der Vermittlung geowissenschaftlichen Wissens in die Öffentlichkeit habe ich meine bisherige Webseite www.lichtjahre.eu komplett überarbeitet und aktualisiert und in www.christianklepp.com überführt. Es ist mir eine große Freude, Ihnen heute meine neue Website präsentieren zu können.

Der Blick zurück und der Blick nach vorne berühren mich zutiefst: Meine Fotografien sind seit nunmehr 13 Jahren online und mussten in dieser Zeit immer ein wenig durch meine zeitaufwendige, aber unglaublich spannende wissenschaftliche Karriere hinten angestellt werden. Es gab Momente in dieser Zeit, in denen ich mich fragte, ob all der Aufwand und die Bemühungen gerechtfertigt waren und mit meinem Wunsch nach Fortschritt mithalten konnten. Von einem Jahr zum nächsten war die Antwort auf diese Frage nicht immer zufriedenstellend für mich. Aber wenn man die Entwicklung der letzten 10 Jahre betrachtet, sieht die Antwort ganz anders aus. Meine Entwicklung der letzten 10 Jahre ist zutiefst zufriedenstellend und mehr als signifikant.

Im Jahr 2006 realisierte ich meine eigene Webseite für Landschaftsfotografie. Das war bereits ein Jahr, nachdem ich meine erste Digitalkamera gekauft hatte - die 8 Megapixel Canon 20D, damals eine revolutionäre Kamera. Es war auch die Zeit, als ich anfing zu erkennen, dass die Konzentration auf wenige Fotolocations mit viel Zeit zu einer wesentlich höheren Bildqualität führt. An diesen Orten in der Abenddämmerung, in der Nacht und bei Sonnenaufgang zu sein, diese Orte wieder und wieder aufzusuchen, bis das Licht endlich perfekt war, war meine neue Herangehensweise und führte zu neuen Erkenntnissen und einem ganz eigenen Stil der Bildkomposition und der Fotografie. Der Einsatz der mobilen Sternennachführung AstroTrac, mit der ich sechsminütige Aufnahmen punktförmiger Sterne auf beiden Hemisphären fotografieren kann, war ein weiterer Meilenstein. Die 2009 erworbene Canon 5D Mk II trug wesentlich dazu bei, die Messlatte in Bezug auf die Bildauflösung höher zu legen. In den letzten 13 Jahren konnte ich 24 Fototouren rund um den Globus mit reinem Fokus auf Geowissenschaften und Landschaftsfotografie realisieren. Ich hatte das Glück, viele großartige Fotografen im Gelände zu treffen und mit ihnen zusammenzuarbeiten, und ich bin sehr glücklich, dass einige von ihnen zu langjährigen Freunden wurden.

In jüngster Zeit bin ich zunehmend fasziniert von der Sternnachführungs-Panoramafotografie des gesamten Milchstraßenbogens - über spektakulären Nachtlandschaften mit atemberaubender Auflösung. Seit Juli 2016 arbeite ich mit der großartigen Canon 5DSR, während mir meine Canon 5D MkII als Zeitraffer-Videokamera dient. Außerdem konnte ich mein erstes Buch veröffentlichen, etliche nationale und internationale Fotopreise gewinnen, eine Doppelseite zum National Geographic Buch "Stunning Photographs" beitragen und meine wissenschaftlichen Arbeiten der letzten Jahre im Nature Magazin Scientific Data veröffentlichen.

Vor 13 Jahren hätte ich es nicht einmal gewagt, von all diesen Errungenschaften zu träumen. Jetzt, wo ich mein Leben ganz der Schönheit unseres Planeten widme und meine Arbeiten künftig auf dieser Webseite und in den Social Media Kanälen mit Ihnen teile, freue ich mich unendlich auf die Herausforderungen der nächsten 13 Jahre.

Mein aufrichtiger und herzlicher Dank gilt allen, die mich in den letzten 13 Jahren unterstützt und nie aufgehört haben, an meinen Traum zu glauben, eines Tages ein professioneller geowissenschaftlicher Landschaftsfotograf zu werden.


Juli 2019: Seasurfer Konzert in Ilmenau mit Fotografien von Christian Klepp

Eine Bildprojektion mit den Landschaftsfotografien von Christian Klepp wurde bei dem Konzert von Seasurfer in Baracke 5 in Ilmenau am 6. Juli 2019 präsentiert. Seasurfer ist die in Hamburg ansässige Dreampunk und Dreampop Band um Mastermind Dirk Knight.

Christian Klepp zeigt auf dem 2019 Seasurfer Konzert in Ilmenau seine Bildprojektionen

Das Video zeigt das Seasurfer Konzert in Ilmenau am 6. Juli 2019 mit Dirk Knight an der Gitarre zusammen mit den Sängerinnen Apolonia (Mitte) und Julila (im Vordergrund) bei ihrem Song "Stay Now" mit meinem noch unveröffentlichten neuen Bild "Flammende Dünen" aus Nambung in Westaustralien. Das rechte Bild zeigt meine isländische Eisgrotte mit dem Titel "Die Kristallgrotte", als Hintergrund des Seasurfer Konzerts.


April 2019: Christian Klepp unterstützt das Seasurfer Konzert in Porto

Das Seasurfer Konzert im Hard Club in Porto, Portugal, am 7. April 2019 zeigte Bildprojektionen von Christian Klepp's Landschaftsfotografien. Seasurfer ist eine in Hamburg ansässige Dreampunk und Dreampop Band.

Christian Klepp zeigt auf dem 2019 Seasurfer Konzert in Porto, Portugal, seine Bildprojektionen

Das Video zeigt Seasurfer bei der Performance ihres Songs "We Run" in Porto, Portugal, mit meinem noch unveröffentlichten neuen Bild "Die Geisterküste". Diese Fotografie entstand auf der Halbinsel Reykjanes auf Island in der Dämmerung. Die sehr lange Belichtungszeit verwischt die hohen brechenden Wellen zu einem geisterhaften Nebel, der einen reizvollen Kontrast zu den schwarzen vulkanischen Basaltfelsen und Felsnadeln bildet. Mastermind Dirk Knight performt an der Gitarre und Apolonia (Mitte) und Julila (rechts) verleihen dem Song ihren engelsgleichen Gesang.


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