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Lichtjahre Blog von Christian Klepp





News Blog von Christian Klepp



Letztes Update 01. November 2020
Online seit 11. April 2006

November 2020: Besuchen Sie meine Fotoausstellung in Hamburg!

Der Corona Lockdown ab 2. November 2020 zwingt mich leider dazu die Vernissage am 6. November 2020 abzusagen. Dennoch ist es immer noch möglich meine Fotoausstellung zu besuchen! Um dies zu ermöglichen biete ich individuelle Führungen an. Genießen Sie Ihre ganz private Vernissage und erleben Sie die Fotografien und den Fotografen. Dafür ist lediglich eine Anmeldung per Email notwendig an mail@christianklepp.com. Es ist zulässig Führungen mit bis zu 9 Personen aus einem Haushalt zu machen.

Die Ausstellung ist bis zum 17. Dezember 2020 geöffnet und die Führungen nach Terminabsprache sind kostenfrei.

Bürgerhaus Lokstedt
Sottorfallee 9
22529 Hamburg

Fotoausstellung von Christian Klepps Fotografien in Hamburg

Die Ausstellung zeigt 23 meiner neuesten Photographien in Galeriequalität bis zu zwei Meter Größe sowie ein paar meiner persönlichen Favoriten.

Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie diese Gelegenheit nutzen und damit die Künstlerszene und Kunstausstellungen in diesen schwierigen Zeiten unterstützen.

Herzlich,

Christian Klepp

****DIE VERNISSAGE AM 6. NOVEMBER IST ABGESAGT WEGEN DES CORONA LOCKDOWNS***


Oktober 2020: Vernissage meiner Fotoausstellung in Hamburg!

Ich möchte ein paar Eindrücke der Vernissage meiner Solo-Photoausstellung in Hamburg am 23 Oktober 2020 im Bürgerhaus Lokstedt mit Ihnen teilen! Wir zelebrierten die Schönheit unseres Planeten und hatten sehr anregende Gespräche rund um die Photographien, die Geschichten hinter den Bildern und die Erde. Obschon eine Vernissage mit Masken und Mindestabstand eine Herausforderung ist hatten wir eine großartige Zeit!

Herzlichen Dank an alle die dabei waren! Besonders bedanken möchte ich mich bei Christin Döring und Dr. Jessica Engels vom Bürgerhaus Lokstedt, Dr. Jessica Engels für die netten Begrüßungsworte, Dr. Jörg Burdanowitz für seine unermüdliche Unterstützung bei der Logistik, Tala Mohajeri für die Photos und Videos und Jason Engelbart für seine Unterstützung!

Vernissage der Fotoausstellung von Christian Klepps in Hamburg

Der Eingangsraum zeigt die beiden 130 cm großen Photographien "Shark Bay Symphonie" und "Die wilde, allumfassende Stille".

Vernissage der Fotoausstellung von Christian Klepps in Hamburg

Im dritten Raum hängen unter anderen die 100 cm großen Photographien "The Subway", "Kristallstrand" und "Gemalt mit Licht".

Vernissage der Fotoausstellung von Christian Klepps in Hamburg

Im zweiten Raum hängt die 200 cm große Photographie "Begegnung mit der irdischen Seele", die den Grand Canyon während eines Monsungewitters zeigt. Die Photographie ist umstanden vom Künstler Jason Engelbart (links) und Photograph Christian Klepp (rechts).

Vernissage der Fotoausstellung von Christian Klepps in Hamburg

Jason Engelbart betrachtet die 90 cm und 150 cm großen Photographien "Karijinis Pool der Zeitreise" und "Das wilde Unbekannte" im Eingangsraum.

Die Ausstellung zeigt insgesamt 23 meiner neuesten Photographien sowie ein paar meiner persönlichen Favoriten.

Am 6. November gibt es eine zweite Vernissage zu der ich Sie herzlich einlade! Die Ausstellung ist bis zum 17. Dezember 2020 geöffnet.


Oktober 2020: Besuchen Sie meine Fotoausstellung in Hamburg!

Ich lade Sie herzlich zur Vernissage meiner Solo-Photoausstellung in Hamburg am Freitag, den 23. Oktober 2020 um 19:30 im Bürgerhaus Lokstedt ein! Feiern Sie mit mir die Schönheit unseres Planeten!


Bitte melden Sie sich per E-Mail zur Vernissage an unter info@buergerhaus-lokstedt.de und in cc an mail@christianklepp.com. Teilen Sie bitte Ihren Namen, Adresse und Telefonnummer mit. Dies ist notwendig aufgrund der Coronasituation.
Der Eintritt ist frei und die Ausstellung läuft bis 17. Dezember 2020 im

Bürgerhaus Lokstedt
Sottorfallee 9
22529 Hamburg

Die Ausstellung zeigt 24 meiner neuesten Photographien in Galeriequalität bis zu zwei Meter Größe sowie ein paar meiner persönlichen Favoriten.

Falls Sie nicht nach Hamburg kommen können, werde ich an dieser Stelle sowie in meinen sozialen Netzwerkkanälen Bilder der Ausstellung zeigen.

Ich freue mich sehr, Sie am 23. Oktober persönlich begrüßen zu können und vergessen Sie bitte nicht die vorherige Anmeldung per E-Mail!

Herzlich, Ihr

Christian Klepp


Besuchen Sie die Vernissage meiner in Hamburg

Über meine Arbeit

Ich photographiere unberührte Landschaften und nächtliche Sternenwelten. Dabei liebe ich es, diese intimen Momente in der Wildnis einzufangen und deren Schönheit und tiefe Emotion zu teilen. Mit meinem geowissenschaftlichen Hintergrund verbinde ich meine Photographien mit den majestätischen Geschichten, die die uralten Gesteine uns mitteilen. Meine Arbeiten regen zu einer Besinnung an wie kostbar und einzigartig unser aller Heimatplanet ist.

Ich arbeite mit meiner Kameraausrüstung ständig an der Grenze des technisch Möglichen, um Photographien auf bislang ungesehene Weise zu erschaffen. Meine hochauflösenden Panoramen und meine mobile Sternnachführung können dadurch die grandiose Weite der Landschaften und den funkelnden Bogen der Milchstraße über einer nächtlichen Landschaft einfangen. Mein kontinuierlicher Lernprozess hat mich zu Photographien geführt, die den Druck in höchster Galeriequalität ohne Bildrauschen oder Schärfeverlust ermöglichen. Meine Sternnachführung ermöglicht das Photographieren von Millionen punktförmiger Sterne mit einer Belichtungszeit von sechs Minuten. Die Aufnahme eines Milchstraßenpanoramas dauert dadurch mehr als sieben Stunden.

Ich plane meine Photographien akribisch, durchstreife die entlegene Wildnis nach lohnenden Orten und plane die Bildkomposition sorgfältig. Das geduldige Warten auf den flüchtigen Moment des magischen Lichts erfordert viel Zeit, Hingabe und häufiges Wiederaufsuchen dieser Orte. Einige meiner Bilder entstanden erst nach mehreren Jahren und einer Vielzahl gescheiterter Versuche. In dem Moment, wenn alle Bedingungen für den perfekten Augenblick des magischen Lichts zusammenkommen, fühle ich mich so überwältigt und tief mit der Erde verbunden, dass ich häufig gar nicht merke, wie die Photographien entstehen. Es ist fast so, als ob sie durch mich hindurch in Existenz kommen.

Ich erhoffe mir, dass meine Photographien diese zusätzliche Dimension zum Ausdruck bringen. Diese Photographien sind meine Liebeserklärung an unseren Planeten. Ich wünsche mir, dass sie meine Glückseligkeit des Augenblicks ausstrahlen und Ihnen die Einzigartigkeit unseres Planeten näher bringen.


September 2020: Steine an der Westküste der Südinsel Neuseelands

Das vielfältig bunte und vom Wellengang rundgeschliffene Strandgeröll an der Westküste der Südinsel Neuseelands ist ein Spiegelbild der geologischen Prozesse, die die vergletscherten Gipfel der neuseeländischen Südalpen vor 25 Millionen Jahren entstehen ließen. Aber die abenteuerliche Geschichte dieser Steine reicht weit über diesen Zeitraum hinaus. Sie lässt sich bis in das Zeitalter des Devons vor 390 Millionen Jahren zurückverfolgen und führt uns in den Nordosten des heutigen Australiens, das zu dieser Zeit Teil des südlichen Großkontinents Gondwana war. Dort entstand entlang der Küste eines längst verschwundenen Urozeans ein hohes vergletschertes Gebirge. Aus seinen Verwitterungsprodukten bestehen diese wunderschönen Gesteine am Strand von Gillespies Beach. Von diesem Strand aus ist der 3.724 m hohe Südalpengipfel des Mt. Cook gerade einmal 33 km entfernt.

Diese Steine offenbaren uns die großen Gesteinskreisläufe unseres Planeten mit seinem ewigen Recycling, das erst im Verlauf von hunderten von Millionen Jahren deutlich erkennbar wird. Das ehemalige Gebirge im Nordosten Gondwanas und die heutigen Südalpen trennen mehr als 3.500 km und ein ganzer Ozean, die Tasmansee. Wie konnten aus den Gesteinen des devonischen Gebirges 365 Millionen Jahre später die Südalpen entstehen?

Lesen Sie hier die abenteuerliche Geschichte der in Brandung der Tasmansee perfekt gerundeten Steine am Strand von Gillespies Beach.

Diese von der Brandung gerundeten Steine an der Westküste der Südinsel Neuseelands waren Bestandteil von drei majestätischen Gebirgen, darunter die Südalpen. Lauschen Sie der spannenden Geschichte dieser Steine.


August 2020: Die Maroon Bells in den Rocky Mountains

Die Maroon Bells bei Aspen in Colorado spiegeln sich bei Sonnenaufgang im Maroon Lake. Die tiefrot von der Sonne angestrahlten Gipfel der 4.315 m und 4.270 m hohen Maroon Bells, den kastanienfarbenen Glocken, bestehen aus rötlichen Ton- und Sandsteinen, die vor mehr als 300 Millionen Jahren schon einmal ein hohes Gebirge formten; die Uncompahgre Mountains.

Das tiefe Licht bei Sonnenaufgang erzeugt zusammen mit den rötlichen Gesteinen der Maroon Bells für einen kurzen Moment eine wahrhaftige Explosion der Farben. Dieser Eindruck verstärkt sich noch durch die dunklen Wolken eines abziehenden Gewitters. Die charakteristische Form der Maroon Bells ist ein einzigartiger Anblick! Aber wer weiß, was für prächtige Gipfel diese Gesteine vor 300 Millionen Jahren waren, als sie die Uncompahgre Mountains bildeten?

Die Maroon Bells bei Aspen in Colorado spiegeln sich bei Sonnenaufgang tiefrot im Maroon Lake.


August 2020: Publikation im Trierenberg Super Circuit Buch Quintessence

Meine Fotografie Tor zur Arktis ist Teil des neuen Trierenberg Super Circuit Buchs Quintessence 2000-2020.

Die Quintessenz des Konzentrates des fotografischen Erbes des bisherigen 21. Jahrhunderts aus dem weltgrößten Fotokunstwettbewerb TRIERENBERG SUPER CIRCUIT präsentiert sich in diesem umfassenden Monument der Fotokunst. 512 Seiten und mehr als 1000 Abbildungen. Kunstdruckqualität in Hardcover. Eine unerschöpfliche Ideenfundgrube für alle Fotofans!

Es ist mir eine große Ehre zu diesem großartigen Buch beizutragen zu dürfen und ich bedanke mich ganz herzlich bei Chris Hinterobermaier, der dies möglich gemacht hat.

Trierenberg Super Circuit Buch Quintessence 2000-2020 Auf der zugefrorenen Gletscherlagune Jökulsárlón auf Island durchziehen Streifen aus schwarzer Vulkanasche einen hohen Eisberg Bogen in der Abenddämmerung.


August 2020: Aletschgletscher Panorama im Gewitter - mit Blitzschlag

Die vielversprechende Gewitterlage im August 2015 eignete sich ideal, um dieses Panorama vom Gipfel des Eggishorns in 2.869 m Höhe zu fotografieren. Die aktive Gewitterlinie war während dieser Aufnahmen noch etwa 6 km entfernt. Der aufziehende Starkregen des Gewitters ist an den strukturlosen grauen Wolken am linken Bildrand hinter dem Bettmerhorn (2.857 m) zu erkennen. Dadurch verblieb vermeintlich noch genug Zeit um die 57 Aufnahmen dieses 220° Panoramas fertigzustellen um rechtzeitig den Abstieg von Gipfel zu beginnen.

Was jedoch bei dieser dynamischen und sich rasch verändernden Wolkendecke selbst für das geübte meteorologische Auge nicht erkennbar war, war die Neubildung einer Gewitterzelle direkt über dem Eggishorn. Hinter dem Metallstativ arbeitend bemerkte ich zunächst ein Kribbeln, das von den Füßen zum Kopf lief, woraufhin sich mir die Haare aufstellten. Was ich spürte war die von unten nach oben laufende Vorentladung des sich aufbauenden Blitzkanals. Intuitiv warf ich mich zu Boden, erkannte jedoch, dass das ja Metallstativ nun über mir stand. Im selben Moment krachte es ohrenbetäubend als gleichzeitig der Blitz einschlug und der Donner durch das weite Gletschertal rollte und von den gegenüberliegenden Felswänden zurück hallte. Als ich mich langsam erhob bemerkte ich Sankt-Elms-Feuerbüschel an meinen Fingerspitzen leuchten. Diese seltenen und geisterhaften, durch elektrische Ladungen hervorgerufene Lichterscheinungen, leuchten aufgrund der Spektrallinien der atmosphärischen Gase Sauerstoff und Stickstoff blauviolett. Noch nie war ich einem Blitz so nahe gekommen. Ich konnte die elektrische Ladung in mir und um mich herum förmlich riechen und schmecken während mein Körper von Adrenalin durchflutet wurde. Ich beendete in fieberhafter Eile die fehlenden zwei Aufnahmen des Panoramas, warf die Photoausrüstung unsortiert in den Rucksack und hastete vom Gipfel gen Tal, als bereits die nächsten Blitze viel zu nahe einschlugen. Auf dem Weg nach unten erreichte mich schließlich auch der Starkregen. Das Gewitter verlor währenddessen aber an Aktivität und zog schließlich ab.

Das Gefühl in dieser gewittrigen Atmosphäre auf dem Gipfel des Eggishorns hoch über dem Aletschgletscher zu stehen war berauschend. Das drohende Licht der Szenerie und die Erfahrung fast vom Blitz getroffen zu worden zu sein, macht das Erlebnis hinter dieser Aufnahme unvergesslich und einmalig.

Lesen und sehen Sie mehr über den faszinierenden Großen Aletschgletscher!


Großer Aletschgletscher und Fieschergletscher im Berner Oberland der Schweizer Alpen im Gewitter


Juli 2020: Entdecken Sie die lebenden Steine der Shark Bay in Australien

Im Januar 2016 erkundete ich die Shark Bay in Westaustralien um die lebenden Steine, die Stromatolithe, zu fotografieren. Das Bedeutsame an Stromatolithen ist, dass sie die ältesten bekannten Organismen sind und dass es sie heute noch gibt. Ihre 3500 Millionen Jahre alten Fossilien finden sich nördlich der Shark Bay in der Pilbara Region im Umland des Karijini Nationalparks. Die intensiven Farben des Sonnenuntergangs in der Shark Bay untermalen die geradezu epische Bedeutung dieser Stromatolithe für die Entwicklung des Lebens auf der Erde. Sie ebneten uns den Weg - ohne sie währen wir nicht hier! Erfahren Sie mehr über die faszinierenden lebendigen Steine, die uns auf eine geologische Zeitreise an die Anfänge des Lebens vor mehr als 3.5 Milliarden Jahren mitnehmen.


Stromatolithe im Hamelin Pool der Shark Bay in Westaustralien


Juni 2020: Die Wildblumen der Rocky Mountains im Gewitter

Im August 2016 war ich in den Rocky Mountains unterwegs um die beeindruckenden Monsoon Gewitter zu fotografieren. Statt der erhofften Gewitter bekam ich drei Wochen Sonne pur. Diese drei Wochen mit makellos blauem Himmel während der Monsunpause waren allerdings ideal, um auf der Suche nach dem Ort mit den schönsten Wildblumen möglichst viele Bergpfade zu erkunden. Als schließlich am Ende der Tour die Wolken der nächsten Monsunwelle heranrollten, war es nur noch eine Frage der Zeit, bis eine der zahlreichen Gewitterzellen mit starker Blitzaktivität bei Sonnenuntergang über den Bergkamm zog. Nur eine Minute nachdem diese Aufnahme entstanden war, begann der Regen und die Blitze schlugen in unmittelbarer Nähe ein. Kurzzeitig fiel sogar Hagel und schließlich regnete es sintflutartig. Das Gewitter verdunkelte den Himmel so sehr, dass die Dämmerung ausfiel. Denn als der Regen und rollende Donner endlich abzogen, war es bereits Nacht und die Sterne funkelten am Himmel.


Die Wildblumen der Colorado Rocky Mountains in einem Gewitter bei Silverton.


Mai 2020: Der Grand Canyon im Monsungewitter

Im August 2018 fotografierte ich die beeindruckenden Landschaften des Colorado-Plateaus mit den Zielen die Milchstraße über diesen majestätischen Landschaften einzufangen und die atemberaubenden Monsungewitter zu erleben.

Ich postete das erste dieser Milchstraßen-Panoramabilder von Emerald Lake in den Rocky Mountains im Dezember 2019. Nun ist es an der Zeit für die erste Gewitterfotografie einer Monsunwelle über dem Grand Canyon. Drei Wochen habe ich unter blauem Himmel darauf gewartet, und es hat sich mehr als gelohnt!

Ich habe dieses Bild "Begegnung mit der irdischen Seele" genannt, weil das Abenteuer in dieser Landschaft so überwältigend und ehrfurchtgebietend war, dass es sogar beim Betrachter sofort die tief verwurzelte Verbindung zu unserem Heimatplaneten wiederbelebt. Solche Eindrücke wecken unsere Instinkte und mit ihnen die unumkehrbare Erkenntnis, wie einzigartig unser Planet ist und wie eng wir mit ihm verbunden sind.

Ich war buchstäblich von aktiven Gewitterzellen umzingelt, und insbesondere das Gewitter hinter mir war so nah, dass die Blitze in unmittelbarer Nähe einschlugen. Aber ich konnte einfach nicht aufhören zu fotografieren, die Szenerie war einfach zu fantastisch, um sich dies entgehen zu lassen.


 Arizonas Grand Canyon des Colorado River am North Rim bei Cape Royal während eines Gewitters.


April 2020: Neue Fotografien aus den Karijini-Schluchten der Hamersley Range im Nordwesten Australiens

Bei dem Versuch, die Zeiten, in denen wir alle zu Hause bleiben müssen, bestmöglich zu nutzen, beschloss ich, diese große Herausforderung anzunehmen und sie in eine Quelle der Inspiration zu verwandeln. Ich habe für mich einen Weg gefunden, die Perspektive, aus der ich diese globale Krise sehe, vollständig zu verändern. Die Stille der Welt um mich herum hat meinen Alltag so weit entschläunigt, dass meine Kreativität explodieren konnte. Seit diesem Moment fließe ich über vor Energie und Motivation, an meinem Fotoarchiv und den geologischen Texten, die die Bilder begleiten, zu arbeiten. Es ist, als ob ein tiefer innerer Frieden über mich gekommen wäre.

Beim Durchstöbern meines Bildarchivs entschied ich mich dafür, an den faszinierenden Landschaften der Hamersley-Schlucht und der von Marra Mamba Eisenerzformation des Karijini-Nationalparks im Nordwesten Australiens zu arbeiten. Es war ein lang gehegter Traum, der im Januar 2017 in Erfüllung ging, als ich diese beeindruckenden Landschaften besuchen durfte.

Die Hamersley-Schlucht mit dem wunderschönen Spa Pool ermöglicht eine Zeitreise zu den Anfängen unseres Planeten, zurück in eine Zeit, in der Bakterien die einzigen Bewohner der jungen Erde waren. Diese farbenprächtigen Schichten sind gebänderte Eisenerze, die sich mit Hilfe dieser Bakterien vor mehr als 2500 Millionen Jahren auf dem Grund eines längst verschwundenen Ozeans gebildet haben.

Die Tour erwies sich als alles andere als einfach, aber es hat sich dennoch gelohnt. Die enorme Hitze des australischen Sommers ist schwer zu ertragen mit täglichen Temperaturen über 40°C ohne jeglichen Schatten. Die Kombination von intensiven Gewittern mit sintflutartigen Regenfällen führte zu häufigen Überschwemmungen. Dies machte den Zugang zu Schluchten immer wieder unmöglich. Mein Nissan Xtrail war diesen überfluteten und schlammigen Pisten nicht gewachsen, so dass ich mich von den Schluchten fernhalten musste ...Xtrail...Gelächter ) Außerdem fiel die Stromversorgung des Autos aus, weil irgendetwas die Batterie entleerte, so dass ich bei der Hamersley-Schlucht stecken blieb.

Ein grosser Dank geht an Sophia und Sophia, die mir mit ihrem Jeep aus dieser armseligen Situation heraushalfen! Es war eine tolle Zeit mit euch, und diese Bilder wären ohne eure Unterstützung nicht möglich geworden!

Ich lade Sie herzlich ein, mich auf eine Zeitreise zu diesen außergewöhnlichen Orten zu begleiten und über die geologischen und biologischen Prozesse zu lesen, die diese faszinierenden Landschaften schufen.

Mit besten Grüßen
Christian Klepp

Hamersley Gorge und Marra Mamba Bändereisenerz aus Karijini im Nordwesten Australiens.


März 2020: Trierenberg Super Circuit Award

Mein Islandbild Tor zur Arktis wurde zu den besten 1500 Fotografien des Trierenberg Super Circuit Awards der Jahre 1992-2020 gewählt.

Es fühle mich sehr geehrt unter den besten Fotografien aus 1.5 Millionen Bildern ausgewählt worden zu sein. Für diese Auszeichnung bedanke ich mich ganz herzlich bei Chris Hinterobermaier, der dies möglich gemacht hat.

Auf der zugefrorenen Gletscherlagune Jökulsárlón auf Island durchziehen Streifen aus schwarzer Vulkanasche einen hohen Eisberg Bogen in der Abenddämmerung.


Dezember 2019: Frohe Weihnachten!

...für jeden auf unserem wundervollen Planeten!

Lassen Sie sich von Liebe, Frieden und dem Wohlergehen für unseren Planeten leiten!

Die Milchstraße über dem Emerald Lake im Bear Lake-Basin des Rocky Mountain Nationalparks.

Ich möchte diese Stille Nacht mit Ihnen teilen - draußen unter den Sternen der Milchstraße am Emerald Lake in den Colorado Rocky Mountains. Dieses emotionale Erlebnis ist so weitab von unserer Alltagswelt, dass der Blick für das Wesentliche wieder klar und deutlich wird. Unser Planet ist ein so einzigartiger und zauberhafter Ort in den Tiefen des Universums - und er ist unser aller Zuhause!

Unser wunderschöner Planet ist es wert geliebt zu werden!

Herzlich,

Christian Klepp




August 2019: Herzlich willkommen auf meiner neuen Webseite!

2019 ist ein ereignisreiches Jahr für mich. Anfang des Jahres habe ich mich entschieden, meine 20-jährige Berufserfahrung in der Erdsystem- und Klimaforschung mit meiner 26-jährigen Erfahrung in der passionierten Landschaftsfotografie zu vereinen. In Vorbereitung auf meine hauptberufliche Tätigkeit als professioneller Landschaftsfotograf mit dem Ziel der Vermittlung geowissenschaftlichen Wissens in die Öffentlichkeit habe ich meine bisherige Webseite www.lichtjahre.eu komplett überarbeitet und aktualisiert und in www.christianklepp.com überführt. Es ist mir eine große Freude, Ihnen heute meine neue Website präsentieren zu können.

Der Blick zurück und der Blick nach vorne berühren mich zutiefst: Meine Fotografien sind seit nunmehr 13 Jahren online und mussten in dieser Zeit immer ein wenig durch meine zeitaufwendige, aber unglaublich spannende wissenschaftliche Karriere hinten angestellt werden. Es gab Momente in dieser Zeit, in denen ich mich fragte, ob all der Aufwand und die Bemühungen gerechtfertigt waren und mit meinem Wunsch nach Fortschritt mithalten konnten. Von einem Jahr zum nächsten war die Antwort auf diese Frage nicht immer zufriedenstellend für mich. Aber wenn man die Entwicklung der letzten 10 Jahre betrachtet, sieht die Antwort ganz anders aus. Meine Entwicklung der letzten 10 Jahre ist zutiefst zufriedenstellend und mehr als signifikant.

Im Jahr 2006 realisierte ich meine eigene Webseite für Landschaftsfotografie. Das war bereits ein Jahr, nachdem ich meine erste Digitalkamera gekauft hatte - die 8 Megapixel Canon 20D, damals eine revolutionäre Kamera. Es war auch die Zeit, als ich anfing zu erkennen, dass die Konzentration auf wenige Fotolocations mit viel Zeit zu einer wesentlich höheren Bildqualität führt. An diesen Orten in der Abenddämmerung, in der Nacht und bei Sonnenaufgang zu sein, diese Orte wieder und wieder aufzusuchen, bis das Licht endlich perfekt war, war meine neue Herangehensweise und führte zu neuen Erkenntnissen und einem ganz eigenen Stil der Bildkomposition und der Fotografie. Der Einsatz der mobilen Sternennachführung AstroTrac, mit der ich sechsminütige Aufnahmen punktförmiger Sterne auf beiden Hemisphären fotografieren kann, war ein weiterer Meilenstein. Die 2009 erworbene Canon 5D Mk II trug wesentlich dazu bei, die Messlatte in Bezug auf die Bildauflösung höher zu legen. In den letzten 13 Jahren konnte ich 24 Fototouren rund um den Globus mit reinem Fokus auf Geowissenschaften und Landschaftsfotografie realisieren. Ich hatte das Glück, viele großartige Fotografen im Gelände zu treffen und mit ihnen zusammenzuarbeiten, und ich bin sehr glücklich, dass einige von ihnen zu langjährigen Freunden wurden.

In jüngster Zeit bin ich zunehmend fasziniert von der Sternnachführungs-Panoramafotografie des gesamten Milchstraßenbogens - über spektakulären Nachtlandschaften mit atemberaubender Auflösung. Seit Juli 2016 arbeite ich mit der großartigen Canon 5DSR, während mir meine Canon 5D MkII als Zeitraffer-Videokamera dient. Außerdem konnte ich mein erstes Buch veröffentlichen, etliche nationale und internationale Fotopreise gewinnen, eine Doppelseite zum National Geographic Buch "Stunning Photographs" beitragen und meine wissenschaftlichen Arbeiten der letzten Jahre im Nature Magazin Scientific Data veröffentlichen.

Vor 13 Jahren hätte ich es nicht einmal gewagt, von all diesen Errungenschaften zu träumen. Jetzt, wo ich mein Leben ganz der Schönheit unseres Planeten widme und meine Arbeiten künftig auf dieser Webseite und in den Social Media Kanälen mit Ihnen teile, freue ich mich unendlich auf die Herausforderungen der kommenden 13 Jahre.

Mein aufrichtiger und herzlicher Dank gilt allen, die mich in den letzten 13 Jahren unterstützt und nie aufgehört haben, an meinen Traum zu glauben, eines Tages ein professioneller geowissenschaftlicher Landschaftsfotograf zu werden.


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