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Der Vollmond erhebt sich über den Stränden von Vik und Reynisdrangar in Island bei Sonnenuntergang im Mittsommer, während die Wellen wunderschöne Muster entlang der Uferlinie bilden.




Der Vollmond geht über dem Strand von Vik und den Felsnadeln von Reynisdrangar in Island bei Sonnenuntergang im Mittsommer auf. Wellen rollen gegen den schwarzen Lavastrand und zeichnen prächtige Muster entlang der Küste.


Zauberhaft in Schwarz

Der Vollmond geht auf über der Küste von Vik Strandur und den Felsnadeln von Reynisdrangar auf Island. Die Wellen rollen in der Abenddämmerung kurz vor Mitternacht im Mittsommer unablässig über den schwarzen Lavastrand und zeichnen wunderhübsche Strukturen entlang der Küstenlinie.
Die feinkörnigen schwarzen Strände im Süden Islands bestehen aus vulkanischem Sand von erodierten Basaltklippen und Gängen wie denen der Felsnadeln von Reynisdrangar. Darüber hinaus stammen große Mengen des schwarzen Sandes von Jökulhlaup-Ereignissen. Diese sintflutartigen Überschwemmungen ereignen sich, wenn Vulkane unter dem Eis ausbrechen. Dies bewirkt ein schlagartiges Schmelzen, wodurch sich unkontrollierbare Sturzfluten von Schmelzwasserströmen ergießen, die feinkörnige Asche, grobe Sande und blockige Gerölle mit sich reißen und in den Ozean schwemmen.
Das sandige vulkanische Sediment wird entlang der Küstenlinie im Zickzackmuster transportiert, da die einlaufenden Wellen und die rücklaufende Gegenströmung unterschiedliche Winkel aufweisen. Wellen laufen in schrägen Winkeln gegen den Strand, die von den lokalen Winden beeinflusst werden, während die Gegenströmung immer senkrecht zum Strand verläuft, da sie rein schwerkraftgetrieben ist. Der daraus resultierende Seitentransport des Sediments wird durch Strömungen und die Gezeiten überlagert. Der Vollmond über Vik Strandur zeigt an, dass gerade Flut war.
Der Nordatlantik ist rund um Island stark vom warmen Irmingerstrom beeinflusst, der ein Rezirkulationsarm des warmen Golfstroms ist. Dies erklärt, weshalb die Wassertemperaturen an den Küsten Islands zumeist ganzjährig über dem Gefrierpunkt von -1.8°C liegen.
Das vulkanische Fundament Islands endet nicht an seinen Stränden. Die Felsplattform erstreckt sich weitere 90 km ins Meer hinaus, wo die durchschnittliche Wassertiefe erst -300 m bis -400 m beträgt. Doch jenseits davon fällt der Meeresboden sanft in Tiefen von -2000 bis -3000 m ab.
Es ist ein ganz besonderes Gefühl, die Dämmerung kurz vor Mitternacht zu erleben. Im Süden Islands dauert die Nacht im Mittsommer nur eine Stunde.

Juli 2010
Canon 5D MkII, Canon EF-L 16-35 mm, Blende 16, 5 Sekunden, 50 ASA, Lee neutraler Grauverlaufsfilter, Stativ

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