Der Elowah-Falls-Wasserfall des McCord Creeks in der Columbia River Gorge in Oregon fällt 65 m tief in ein natürliches Amphitheater aus geschichtetem Basalt, Flechten und Moosen.
Zusätzlich zu den katastrophalen Flutbasalt-Lavaausbrüchen vor 17 Millionen Jahren ereigneten sich vor 15.000 bis 13.000 Jahren bis zu 90 weitere katastrophale Sturzflutereignisse in der Columbia River Gorge, am Ende der letzten Eiszeit. Der Eisschild über British Columbia reichte bis in die Berge von Nord-Idaho und Nordwest-Washington. Das vorrückende Eis füllte das Columbia-Becken zwischen dem Kaskadengebirge und den Rocky Mountains. Dabei blockierte der Eiswall den Clark Fork River. Dieser Fluss bildete den Abflusskanal des Eisschildes und entwässerte die Gletscher der Rockies. Dadurch staute sich das Schmelzwasser in den Tälern von Nordwest-Montana, wodurch ein riesiger See namens Glacial Lake Missoula entstand. Als an der Eisbarriere das Wasser eine Tiefe von 600 m auf einer Länge von 50 km überstieg, begann der Eisdamm aufzuschwimmen. Tunnel im Eis öffneten sich und der Damm brach binnen Stunden komplett ein. Die resultierende Sturzflut räumte die Columbia River Gorge auf ihre heutige Größe aus. Zuflüsse, die in die Schlucht mündeten, enden daher heute als Wasserfälle.









